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Adidas Marketperformer 16.11.2000
AC Research
Die Analysten von AC Research gehen weiterhin nur von einer marktdurchschnittlichen Entwicklung der Adidas-Aktie (WKN 500340) aus.
Der Zwischenbericht habe zwar einige Lichtblicke aufgezeigt, jedoch sei das DAX-Unternehmen weiterhin von einer durchgreifenden operativen Ergebnisverbesserung weit entfernt. Der moderate Umsatzanstieg sowie die verbesserte Rohertragsmarge rechtfertige keine Heraufstufung.
Trotz des deutlich zweistelligen Umsatzwachstums der Marken Taylor Made und Salomon, weise die Marke adidas mit einem Umsatzanteil von gut 83% weiterhin eine überragende Bedeutung auf. Deren Umsatzzunahme von 4% bleibe hingegen weiterhin unterdurchschnittlich. Das Umsatzwachstum bei der Kernmarke stamme im Wesentlichen aus den Mehrabsatz in den Regionen außerhalb Nordamerikas. Zwar weise auch Nordamerika im dritten Quartal erstmalig in diesem Jahr eine Umsatzzunahme aus, jedoch bedeute dies noch nicht den Durchbruch. Die geänderte Marketingstrategie mit einer stärkeren Fokussierung auf einzelne Kundensegmente müsse im wichtigsten Sportmarkt der Welt erst noch Ergebnisse zeitigen.
In der Ertragsrechnung habe sich die Umsatzzunahme in den ertragsstärkeren Regionen positiv in einem gesteigerten Rohergebnis bemerkbar gemacht. Die Rohertragsmarge liege mit 43,4% sogar über den anvisierten 41-43%. Gleichzeitig zehrten jedoch die Aufwendungen für das Effizienzprogramm sowie leicht höhere Steuerzahlungen diesen Ertrag mehr als auf, so dass auch im dritten Quartal und damit in den ersten neun Monaten ein um 21,7% niedrigerer Gewinn je Aktie übrigbleibe. Damit bewahrheite sich der für das Gesamtjahr vorausgesagte Ergebnisrückgang von 20%.
Für das kommende Jahr rechne das Unternehmen zwar wieder mit einer deutlichen Steigerung des Gewinnes, jedoch werde dieser maximal das 99er Niveau erreichen. Bevor nicht eine deutliche Belebung in Nordamerika und erste Erfolge des Effizienzprogrammes sichtbar werden, gehe man nicht von einem überproportionalen Kursanstieg aus. Daneben gehöre Adidas zu den möglichen Indexabsteigern bei einer Aufnahme der Deutschen Post, so dass mit weiterer Unsicherheit zu rechnen sei.
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